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	<title>Arbeit &amp; Recht Archives - NB Steuerberatung Nürnberg</title>
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		<title>Erschütterung des Beweiswerts einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung</title>
		<link>https://nb-steuerberatung.de/erschuetterung-des-beweiswerts-einer-arbeitsunfaehigkeitsbescheinigung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[NBSteuerBer@tung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Sep 2021 15:00:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Arbeit & Recht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><img width="2500" height="809" src="https://nb-steuerberatung.de/wp-content/uploads/2017/09/workspace_a.jpg" class="wp-image-6952 avia-img-lazy-loading-not-6952 attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="NB Steuerberatung Nürnberg - Neugebauer &amp; Binder Steuerberater GbR" decoding="async" fetchpriority="high" srcset="https://nb-steuerberatung.de/wp-content/uploads/2017/09/workspace_a.jpg 2500w, https://nb-steuerberatung.de/wp-content/uploads/2017/09/workspace_a-300x97.jpg 300w, https://nb-steuerberatung.de/wp-content/uploads/2017/09/workspace_a-768x249.jpg 768w, https://nb-steuerberatung.de/wp-content/uploads/2017/09/workspace_a-1030x333.jpg 1030w, https://nb-steuerberatung.de/wp-content/uploads/2017/09/workspace_a-600x194.jpg 600w, https://nb-steuerberatung.de/wp-content/uploads/2017/09/workspace_a-1500x485.jpg 1500w, https://nb-steuerberatung.de/wp-content/uploads/2017/09/workspace_a-705x228.jpg 705w, https://nb-steuerberatung.de/wp-content/uploads/2017/09/workspace_a-450x146.jpg 450w" sizes="(max-width: 2500px) 100vw, 2500px" /></p>
<p>Kündigt ein Arbeitnehmer sein Arbeitsverhältnis und wird er am Tag der Kündigung arbeitsunfähig krankgeschrieben, kann dies den Beweiswert der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung insbesondere dann erschüttern, wenn die bescheinigte Arbeitsunfähigkeit passgenau die Dauer der Kündigungsfrist umfasst. Die Klägerin war bei der Beklagten seit Ende August 2018 als kaufmännische Angestellte beschäftigt. Am 8. Februar 2019 kündigte die Klägerin das [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" width="2500" height="809" src="https://nb-steuerberatung.de/wp-content/uploads/2017/09/workspace_a.jpg" class="wp-image-6952 avia-img-lazy-loading-not-6952 attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="NB Steuerberatung Nürnberg - Neugebauer &amp; Binder Steuerberater GbR" decoding="async" srcset="https://nb-steuerberatung.de/wp-content/uploads/2017/09/workspace_a.jpg 2500w, https://nb-steuerberatung.de/wp-content/uploads/2017/09/workspace_a-300x97.jpg 300w, https://nb-steuerberatung.de/wp-content/uploads/2017/09/workspace_a-768x249.jpg 768w, https://nb-steuerberatung.de/wp-content/uploads/2017/09/workspace_a-1030x333.jpg 1030w, https://nb-steuerberatung.de/wp-content/uploads/2017/09/workspace_a-600x194.jpg 600w, https://nb-steuerberatung.de/wp-content/uploads/2017/09/workspace_a-1500x485.jpg 1500w, https://nb-steuerberatung.de/wp-content/uploads/2017/09/workspace_a-705x228.jpg 705w, https://nb-steuerberatung.de/wp-content/uploads/2017/09/workspace_a-450x146.jpg 450w" sizes="(max-width: 2500px) 100vw, 2500px" /></p><div id="Body">
<p><span style="font-family: georgia, palatino, serif;">Kündigt ein Arbeitnehmer sein Arbeitsverhältnis und wird er am Tag der Kündigung arbeitsunfähig krankgeschrieben, kann dies den Beweiswert der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung insbesondere dann erschüttern, wenn die bescheinigte Arbeitsunfähigkeit passgenau die Dauer der Kündigungsfrist umfasst.</span></p>
<p><span style="font-family: georgia, palatino, serif;">Die Klägerin war bei der Beklagten seit Ende August 2018 als kaufmännische Angestellte beschäftigt. Am 8. Februar 2019 kündigte die Klägerin das Arbeitsverhältnis zum 22. Februar 2019 und legte der Beklagten eine auf den 8. Februar 2019 datierte, als Erstbescheinigung gekennzeichnete Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung vor. Die Beklagte verweigerte die Entgeltfortzahlung. Der Beweiswert der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung sei erschüttert, weil diese genau die Restlaufzeit des Arbeitsverhältnisses nach der Eigenkündigung der Klägerin abdecke. Die Klägerin hat demgegenüber geltend gemacht, sie sei ordnungsgemäß krankgeschrieben gewesen und habe vor einem Burn-Out gestanden. Die Vorinstanzen haben der auf Entgeltfortzahlung für die Zeit vom 8. Februar bis zum 22. Februar 2019 gerichteten Zahlungsklage stattgegeben.</span></p>
<p><span style="font-family: georgia, palatino, serif;">Die vom Senat nachträglich zugelassene Revision der Beklagten hat Erfolg. Die Klägerin hat die von ihr behauptete Arbeitsunfähigkeit im Streitzeitraum zunächst mit einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung nachgewiesen. Diese ist das gesetzlich vorgesehene Beweismittel. Dessen Beweiswert kann der Arbeitgeber erschüttern, wenn er tatsächliche Umstände darlegt und ggf. beweist, die Anlass zu ernsthaften Zweifeln an der Arbeitsunfähigkeit geben. Gelingt das dem Arbeitgeber, muss der Arbeitnehmer substantiiert darlegen und beweisen, dass er arbeitsunfähig war. Der Beweis kann insbesondere durch Vernehmung des behandelnden Arztes nach entsprechender Befreiung von der Schweigepflicht erfolgen. Nach diesen Grundsätzen hat die Beklagte den Beweiswert der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung erschüttert. Die Koinzidenz zwischen der Kündigung vom 8. Februar zum 22. Februar 2019 und der am 8. Februar bis zum 22. Februar 2019 bescheinigten Arbeitsunfähigkeit begründet einen ernsthaften Zweifel an der bescheinigten Arbeitsunfähigkeit. Die Klägerin ist im Prozess ihrer Darlegungslast zum Bestehen einer Arbeitsunfähigkeit – auch nach Hinweis des Senats – nicht hinreichend konkret nachgekommen. Die Klage war daher abzuweisen.</span></p>
<p>Quelle: Bundesarbeitsgericht 5-AZR-149/21</p>
</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Antragsfrist November- und Dezemberhilfe verlängert!</title>
		<link>https://nb-steuerberatung.de/antragsfrist-november-und-dezemberhilfe-verlaengert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[NBSteuerBer@tung]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Jan 2021 12:41:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit & Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Steuern & Recht]]></category>
		<category><![CDATA[dezemberhilfe]]></category>
		<category><![CDATA[novemberhilfe]]></category>
		<category><![CDATA[verlängert]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" width="933" height="525" src="https://nb-steuerberatung.de/wp-content/uploads/2021/01/ueberbrueckungshilfen_2.jpg" class="wp-image-9638 avia-img-lazy-loading-not-9638 attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" decoding="async" srcset="https://nb-steuerberatung.de/wp-content/uploads/2021/01/ueberbrueckungshilfen_2.jpg 933w, https://nb-steuerberatung.de/wp-content/uploads/2021/01/ueberbrueckungshilfen_2-300x169.jpg 300w, https://nb-steuerberatung.de/wp-content/uploads/2021/01/ueberbrueckungshilfen_2-768x432.jpg 768w, https://nb-steuerberatung.de/wp-content/uploads/2021/01/ueberbrueckungshilfen_2-600x338.jpg 600w, https://nb-steuerberatung.de/wp-content/uploads/2021/01/ueberbrueckungshilfen_2-705x397.jpg 705w" sizes="(max-width: 933px) 100vw, 933px" /><small class='avia-copyright'> erhui1979/GettyImages</small></p>
<p>Nach einer Pressemitteilung des Bay. Wirtschaftsministeriums vom 14.1.2021 hat der Bund die Fristen für die Antragstellung bei Corona-Finanzhilfen wie folgt verlängert, wie das BMWi am 14.1.2021 in seinen FAQ bestätigt: Die Überbrückungshilfe II soll bis zum 31.3.2021 beantragbar sein (bisher bis 31.1.2021), die November- und Dezemberhilfe bis zum 30.4.2021 (bisher bis 31.1.2021 bzw. 31.3.2021). Quelle: [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" width="933" height="525" src="https://nb-steuerberatung.de/wp-content/uploads/2021/01/ueberbrueckungshilfen_2.jpg" class="wp-image-9638 avia-img-lazy-loading-not-9638 attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" decoding="async" srcset="https://nb-steuerberatung.de/wp-content/uploads/2021/01/ueberbrueckungshilfen_2.jpg 933w, https://nb-steuerberatung.de/wp-content/uploads/2021/01/ueberbrueckungshilfen_2-300x169.jpg 300w, https://nb-steuerberatung.de/wp-content/uploads/2021/01/ueberbrueckungshilfen_2-768x432.jpg 768w, https://nb-steuerberatung.de/wp-content/uploads/2021/01/ueberbrueckungshilfen_2-600x338.jpg 600w, https://nb-steuerberatung.de/wp-content/uploads/2021/01/ueberbrueckungshilfen_2-705x397.jpg 705w" sizes="(max-width: 933px) 100vw, 933px" /><small class='avia-copyright'> erhui1979/GettyImages</small></p><p>Nach einer Pressemitteilung des Bay. Wirtschaftsministeriums vom 14.1.2021 hat der Bund die Fristen für die Antragstellung bei Corona-Finanzhilfen wie folgt verlängert, wie das BMWi am 14.1.2021 in seinen FAQ bestätigt:<span id="more-15993"></span></p>
<ul>
<li>Die Überbrückungshilfe II soll bis zum 31.3.2021 beantragbar sein (bisher bis 31.1.2021),</li>
<li>die November- und Dezemberhilfe bis zum 30.4.2021 (bisher bis 31.1.2021 bzw. 31.3.2021).</li>
</ul>
<p>Quelle: https://www.stmwi.bayern.de/presse/pressemeldungen/pressemeldung/pm/11-2021/</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Trinkgeld: Immer noch üblich, aber nicht immer steuerfrei</title>
		<link>https://nb-steuerberatung.de/trinkgeld-immer-noch-ueblich-aber-nicht-immer-steuerfrei/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[NB Redakteur]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 May 2019 10:50:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Arbeit & Recht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" width="392" height="271" src="https://nb-steuerberatung.de/wp-content/uploads/2019/05/Trinkgeld_website.jpg" class="wp-image-8618 avia-img-lazy-loading-not-8618 attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="NB Steuerberatung Nürnberg - Neugebauer &amp; Binder Steuerberater GbR" decoding="async" srcset="https://nb-steuerberatung.de/wp-content/uploads/2019/05/Trinkgeld_website.jpg 392w, https://nb-steuerberatung.de/wp-content/uploads/2019/05/Trinkgeld_website-300x207.jpg 300w" sizes="(max-width: 392px) 100vw, 392px" /></p>
<p>Nach einem erledigten Auftrag ein Trinkgeld vom Kunden zu bekommen, ist auch heute noch meist üblich. Die Höhe dieses Bonus variiert jedoch und die Kunden machen das Trinkgeld meist an der Leistung fest. Wer regelmäßig Trinkgelder erhält, sollte auch die Steuerregeln dazu kennen – diese sind nicht immer steuerfrei. Trinkgeld: Das gilt steuerlich Üblich oder [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" width="392" height="271" src="https://nb-steuerberatung.de/wp-content/uploads/2019/05/Trinkgeld_website.jpg" class="wp-image-8618 avia-img-lazy-loading-not-8618 attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="NB Steuerberatung Nürnberg - Neugebauer &amp; Binder Steuerberater GbR" decoding="async" srcset="https://nb-steuerberatung.de/wp-content/uploads/2019/05/Trinkgeld_website.jpg 392w, https://nb-steuerberatung.de/wp-content/uploads/2019/05/Trinkgeld_website-300x207.jpg 300w" sizes="(max-width: 392px) 100vw, 392px" /></p>
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nach einem erledigten Auftrag ein Trinkgeld vom Kunden zu bekommen, ist auch heute noch meist üblich. Die Höhe dieses Bonus variiert jedoch und die Kunden machen das Trinkgeld meist an der Leistung fest. Wer regelmäßig Trinkgelder erhält, sollte auch die Steuerregeln dazu kennen – diese sind nicht immer steuerfrei.</strong></p>



<h4 class="wp-block-heading">Trinkgeld: Das gilt steuerlich</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Üblich oder nicht:
Erhalten Angestellte oder der Unternehmer selbst Trinkgelder von Kunden, wird
dieses Trinkgeld meist als persönliche Anerkennung des Kunden für die erbrachte
Leistung angesehen. Diese Tatsache interessiert auch das Finanzamt<strong>.</strong> Denn
leider sind Trinkgelder nicht immer steuerfrei, auch wenn das von Unternehmern
oder Freiberuflern in der Praxis meist so gehandhabt wird. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Grundsatz für Arbeitnehmer:
Trinkgelder sind steuerfrei</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Erhält ein
Arbeitnehmer eines Unternehmens Trinkgeld von einem Kunden und darf es
behalten, ist die <strong>freiwillige Zuwendung</strong> nach § 3 Nr. 51 EStG <strong>in
voller Höhe steuerfrei.</strong> Zu den Trinkgeldern gehören auch die üblichen Geld-
oder Sachgeschenke an Weihnachten oder Neujahr. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Beispiel 1: </strong>Eine im Friseursalon
angestellte Mitarbeiterin bekommt für die geleistete Arbeitszeit ein Gehalt von
900 Euro. Zusätzlich erhält sie von Kunden monatlich rund 350 Euro Trinkgelder.
Als Arbeitslohn zu versteuern, sind nur die 900 Euro. Das freiwillig von den
Kunden bezahlte Trinkgeld ist nach § 3 Nr. 51 EStG steuerfrei. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hinweis: </strong>Aufgrund der Steuerfreiheit der Trinkgelder an Arbeitnehmer nach § 3 Nr. 51 EStG sind solche freiwilligen Zuwendungen auch nicht sozialversicherungspflichtig. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Keine Aufzeichnungen im
Lohnkonto</strong>: Da freiwillig vom Kunden gezahlte Trinkgelder an den Arbeitnehmer nach §
3 Nr. 51 EStG steuerfrei sind, muss der <strong>Arbeitgeber im Lohnkonto keine
Aufzeichnungen </strong>über die vom Arbeitnehmer erhaltenen Trinkgelder führen. Mit
anderen Worten: Der Arbeitnehmer muss seinem Chef nicht mitteilen, wie viel er
an Trinkgeldern bekommen hat. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hinweis:</strong> Klar freuen sich
Arbeitnehmer, dass sie Trinkgelder steuerfrei kassieren dürfen. Doch auf das
Berufsleben über Jahrzehnte betrachtet, ist natürlich ein höheres
steuerpflichtiges Bruttogehalt besser als steuerfreie Trinkgelder. Denn
Trinkgelder sind nicht nur steuer-, sondern auch sozialversicherungsfrei. Wer
einen Großteil seines Gehalts als steuerfreies Trinkgeld bezieht, wird später
nur eine <strong>minimale Rente</strong> erhalten. <strong>Das sollte unbedingt beachtet werden.</strong> </p>



<h4 class="wp-block-heading">Wann Trinkgelder an Arbeitnehmer
steuer- und abgabenpflichtig sind</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die Trinkgelder an
Arbeitnehmer können aber auch <strong>steuer- und abgabenpflichtig</strong> sein. Das
haben verschiedene Urteile in der Vergangenheit be­leuchtet. Zu nennen sind
insbesondere folgende Stolperfallen: </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zahlungen in
Spielbanktronc: </strong>In einem Urteil zu Trinkgeldern in einer Spielbank, kamen die Richter zu
einer Steuer- und Abgabenpflicht der Trinkgelder, weil die Gäste der Spielbank
das Trinkgeld nicht der Mitarbeiter persönlich gaben, sondern dem
Spielbanktronc (Trinkgeldkasse beim Roulette, Anm. d. Red). Die gesammelten
Trinkgelder wurden dann gezählt und an alle Mitarbeiter aufgeteilt. Das
Trinkgeld wurde hier als steuer- und abgabenpflichtiger Arbeitslohn behandelt,
weil ein freiwilliges Trinkgeld ein Mindestmaß an persönlicher Beziehung
zwischen Trinkgeldgeber und Trinkgeldnehmer voraussetzt. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Beispiel: </strong>In einem Kosmetik- und
Friseursalon wird eine Kundin von verschiedenen Mitarbeiterinnen behandelt. Am
Ende gibt sie nicht jeder Mitarbeiterin ein Trinkgeld, sondern wirft das
Trinkgeld in ein riesiges Sparschwein, dessen Inhalt allen Mitarbeitern zu Gute
kommt. Vielleicht auch denjenigen, die die Kundin gar nicht betreut haben. Hier
könnte ein Lohnsteuerprüfer des Finanzamts das Urteil zur Spielbank aus dem Hut
zaubern und Trinkgelder besteuern. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bedienungszuschlag: </strong>Wird in Gaststätten
offen ein Bedienungszuschlag ausgewiesen, der dem Personal arbeitsrechtlich
zusteht, liegt steuer- und abgabenpflichtiger Arbeitslohn vor. Die
Trinkgeldzahlung ist nicht mehr freiwillig und der Arbeitnehmer hat einen
Rechtsanspruch darauf. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Trinkgeld an Unternehmer ist stets
zu versteuern </h4>



<p class="wp-block-paragraph">Bekommt nicht ein
Arbeitnehmer von Kunden Trinkgeld, sondern der <strong>mitarbeitende Unternehmer</strong>
selbst, greift die Steuerfreiheit des § 3 Nr. 51 EStG nicht. Die Versteuerung
des Trinkgelds hat folgende steuerliche Konsequenzen: </p>



<ul class="wp-block-list"><li><strong>Betriebseinnahmen:</strong> Die an den Unternehmer
     gezahlten Trinkgelder sind als Gewinn erhöhende Betriebseinnahmen zu
     erfassen und aufzu­zeichnen. </li><li><strong>Umsatzsteuer:</strong> Die Trinkgelder gehören
     umsatzsteuerlich zur Bemessungsgrundlage nach § 10 Abs. 1 UStG. Das
     bedeutet im Klartext: Der Unternehmer muss für sein erhaltenes Trinkgeld
     auch Umsatzsteuer ans Finanzamts abführen. </li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hinweis: </strong>Nun könnten
Unternehmer auf die Idee kommen, gegen die Ungleichbehandlung von Arbeitnehmern
und Unternehmern vor Gericht zu ziehen. Ist schon passiert und die Richter des
Sächsischen Finanzgerichts bestätigten klipp und klar die Steuerpflicht der an
den Unternehmer bezahlten Trinkgelder (Finanzgericht Sachsen, v. 09.03.2011,
Az.: 4 K 1932/10). &nbsp; </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Beispiel: </strong>Ein Unternehmer
betreibt zusammen mit seiner Frau eine Bäckerei und eine Konditorei. Er kümmert
sich um die Herstellung der Back­waren und Torten, die Ehefrau um den Verkauf
im Café. Die Ehefrau erhält als Unternehmerin im Jahr 3.000 Euro Trinkgeld. Die
Umsatzsteuer muss aus den 3.000 Euro herausgerechnet werden: 3.000 Euro : 119 x
19 = 478,99 Euro Umsatzsteuer.&nbsp; </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei Unternehmen (z.B.
Handwerksbetrieben), in denen Trinkgelder an den Unternehmer selbst zur
Tagesordnung gehören, ist es also fahrlässig, wenn kein Cent Trinkgeld als
umsatzsteuerpflichtige Betriebseinnahme erfasst wird. Hier kommt es in aller
Regel zu einer <strong>Zuschätzung des Finanzamts.</strong> </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hinweis: </strong>Die Trinkgelder an den
Unternehmer müssen nicht nur als Einnahme erfasst werden, sie müssen bei einer
elektronischen Registrierkasse auch in den täglichen Kasseneinnahmen erfasst
werden. In einem Urteilsfall kippten die Richter die Ordnungsmäßigkeit der
Kassenführung unter anderem, weil ein Friseur sein Trinkgeld in einem
Sparschwein sammelte und nicht in der Kasse erfasste (FG Münster, Urteil v.
29.3.2017, Az. 7 K 3675/13 E,G,U). </p>



<p class="wp-block-paragraph">Quelle:
www.deutsche-handwerks-zeitung.de</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Entwarnung beim Mindestlohn für (Sport)Vereine?</title>
		<link>https://nb-steuerberatung.de/entwarnung-beim-mindestlohn-fuer-sportvereine/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[NBSteuerBer@tung]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Feb 2015 11:02:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit & Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Brennpunkt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://nb-steuerberatung.de/?p=4415</guid>

					<description><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" width="423" height="284" src="https://nb-steuerberatung.de/wp-content/uploads/2014/11/Mindestlohn.jpg" class="wp-image-3815 avia-img-lazy-loading-not-3815 attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="NB Steuerberatung Nürnberg - Neugebauer &amp; Binder Steuerberater GbR" decoding="async" srcset="https://nb-steuerberatung.de/wp-content/uploads/2014/11/Mindestlohn.jpg 423w, https://nb-steuerberatung.de/wp-content/uploads/2014/11/Mindestlohn-300x201.jpg 300w" sizes="(max-width: 423px) 100vw, 423px" /></p>
<p>Auf den ersten Blick erscheint die Meldung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales vom 23. Februar 2015 zum Treffen der Bundesministerin mit Vertretern des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) und des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) zur Klärung rechtlicher Fragen zum Mindestlohn im Bereich der sogenannten Vertragsamateure in Sportvereinen eine Entwarnung zu sein: &#8222;[…] Die Koalitionsfraktionen und das [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" width="423" height="284" src="https://nb-steuerberatung.de/wp-content/uploads/2014/11/Mindestlohn.jpg" class="wp-image-3815 avia-img-lazy-loading-not-3815 attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="NB Steuerberatung Nürnberg - Neugebauer &amp; Binder Steuerberater GbR" decoding="async" srcset="https://nb-steuerberatung.de/wp-content/uploads/2014/11/Mindestlohn.jpg 423w, https://nb-steuerberatung.de/wp-content/uploads/2014/11/Mindestlohn-300x201.jpg 300w" sizes="(max-width: 423px) 100vw, 423px" /></p><p>Auf den ersten Blick erscheint die Meldung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales vom 23. Februar 2015 zum Treffen der Bundesministerin mit Vertretern des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) und des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) zur Klärung rechtlicher Fragen zum Mindestlohn im Bereich der sogenannten Vertragsamateure in Sportvereinen eine Entwarnung zu sein:</p>
<p>&#8222;[…] Die Koalitionsfraktionen und das Bundesministerium für Arbeit und Soziales haben im Bundestag während des Gesetzgebungsprozesses das gemeinsame Verständnis zum Ausdruck gebracht, dass Vertragsamateure nicht unter das Mindestlohngesetz fallen sollen. Das zeitliche und persönliche Engagement dieser Sportler zeige, dass nicht die finanzielle Gegenleistung, sondern die Förderung des Vereinszwecks und der Spaß am Sport im Vordergrund stehen. Somit ist davon auszugehen, dass es sich trotz Mini-Job nicht um ein Arbeitnehmerverhältnis handelt und der Mindestlohn keine Anwendung findet. Die Gesprächsteilnehmer waren sich einig, dass die Zahl der Mini-Jobs im ehrenamtlichen Bereich bei anderen Tätigkeiten (z.B. Übungsleiter, Platzwarte) reduziert werden soll, etwa durch die Nutzung von Aufwandsentschädigungen und Auslagenersatz […] (<a href="http://www.bmas.de/DE/Themen/Arbeitsrecht/Meldungen/zukunft-vertragsamateure-gesichert.html">http://www.bmas.de/DE/Themen/Arbeitsrecht/Meldungen/zukunft-vertragsamateure-gesichert.html</a>)</p>
<p><strong>Doch keine Entwarnung?</strong></p>
<p>Laut Meinungsäußerungen von Rechtsanwälten ist die Stellungnahme des Ministeriums rechtlich nicht verbindlich und klärt nicht alle offenen Fragestellungen:</p>
<ul>
<li>Amateursportler unterfallen angeblich nicht dem Mindestlohngesetz (ETL-Rechtsanwälte): <a href="http://www.etl-rechtsanwaelte.de/aktuelles/amateursportler-unterfallen-angeblich-nicht-dem-mindestlohngesetz">Link</a></li>
<li>Mindestlohn und Sportvereine / Sportler &#8211; ein Update (RA Kerner): <a href="http://www.anwalt.de/rechtstipps/mindestlohn-und-sportvereine-sportler-ein-update_067039.html">Link</a></li>
<li>Entwarnung beim Mindestlohn für unsere Vereine? (RA Prof. Gerhard Geckle): <a href="http://www.verein-aktuell.de/vereinsrecht-organisation-fuehrung/mitarbeit-ehrenamt/entwarnung-beim-mindestlohn-fuer-unsere-vereine?ecmId=16296&amp;ecmUid=3112389&amp;chorid=00511513&amp;newsletter=news%2FPortal-Newsletter%2FVerein%2F234%2F00511513%2F2015-02-26%2F">Link</a></li>
</ul>
<p><strong>Autor: Marianne Kottke, LSWB-Bibliothek</strong></p>
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		<title>Mindestlohn &#8211; Praxisgerechtere Ausgestaltung gefordert (DStV)</title>
		<link>https://nb-steuerberatung.de/mindestlohn-praxisgerechtere-ausgestaltung-gefordert-dstv/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[NBSteuerBer@tung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Feb 2015 10:13:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit & Recht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" width="423" height="284" src="https://nb-steuerberatung.de/wp-content/uploads/2014/11/Mindestlohn.jpg" class="wp-image-3815 avia-img-lazy-loading-not-3815 attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="NB Steuerberatung Nürnberg - Neugebauer &amp; Binder Steuerberater GbR" decoding="async" srcset="https://nb-steuerberatung.de/wp-content/uploads/2014/11/Mindestlohn.jpg 423w, https://nb-steuerberatung.de/wp-content/uploads/2014/11/Mindestlohn-300x201.jpg 300w" sizes="(max-width: 423px) 100vw, 423px" /></p>
<p>Der Deutsche Steuerberaterverband e.V. (DStV) bringt sich aktiv in die laufende Diskussion der Bundesregierung um mögliche Korrekturen des Mindestlohngesetzes (MiLoG) ein und hat dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hierzu im Rahmen einer Eingabe einige Aspekte vorgestellt, die aus Sicht der steuerberatenden und prüfenden Berufe gesetzliche Klarstellungen erforderlich machen. Hierzu wird weiter ausgeführt: Nach [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" width="423" height="284" src="https://nb-steuerberatung.de/wp-content/uploads/2014/11/Mindestlohn.jpg" class="wp-image-3815 avia-img-lazy-loading-not-3815 attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="NB Steuerberatung Nürnberg - Neugebauer &amp; Binder Steuerberater GbR" decoding="async" srcset="https://nb-steuerberatung.de/wp-content/uploads/2014/11/Mindestlohn.jpg 423w, https://nb-steuerberatung.de/wp-content/uploads/2014/11/Mindestlohn-300x201.jpg 300w" sizes="(max-width: 423px) 100vw, 423px" /></p><p><strong>Der Deutsche Steuerberaterverband e.V. (DStV) bringt sich aktiv in die laufende Diskussion der Bundesregierung um mögliche Korrekturen des Mindestlohngesetzes (MiLoG) ein und hat dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hierzu im Rahmen einer Eingabe einige Aspekte vorgestellt, die aus Sicht der steuerberatenden und prüfenden Berufe gesetzliche Klarstellungen erforderlich machen.</strong></p>
<p><strong>Hierzu wird weiter ausgeführt:</strong></p>
<ul>
<li>Nach Ansicht des DStV bedürfen beispielsweise die Regelungen zu den besonderen<strong>Aufzeichnungspflichten<span class="Apple-converted-space"> </span></strong>zur täglichen Arbeitszeit nach § 17 MiLoG einer<span class="Apple-converted-space"> </span><strong>Korrektur</strong>.</li>
<li>Um hier den bürokratischen Aufwand für die betroffenen Unternehmen zu reduzieren, sollte zumindest die derzeitige<span class="Apple-converted-space"> </span><strong>Entgeltgrenze<span class="Apple-converted-space"> </span></strong>von 2.958 Euro, bis zu der diese Dokumentationspflicht gilt,<span class="Apple-converted-space"> </span><strong>deutlich abgesenkt<span class="Apple-converted-space"> </span></strong>werden.</li>
<li>Für sog.<span class="Apple-converted-space"> </span><strong>Minijobber<span class="Apple-converted-space"> </span></strong>sollten die Aufzeichnungspflichten darüber hinaus<span class="Apple-converted-space"> </span><strong>komplett entfallen</strong>, wenn ein schriftlicher<span class="Apple-converted-space"> </span><strong>Arbeitsvertrag vorliegt</strong>, aus dem sich der vereinbarte Stundenlohn und die Arbeitszeit eindeutig ergeben.</li>
<li>Außerdem fordert der DStV bezüglich der Regelungen zur<span class="Apple-converted-space"> </span><strong>Auftraggeberhaftung<span class="Apple-converted-space"> </span></strong>nach § 13 MiLoG eine ausdrückliche gesetzliche<span class="Apple-converted-space"> </span><strong>Klarstellung</strong>, dass damit die Haftung des Generalunternehmers in den Fällen klassischer Subunternehmerketten gemeint ist.</li>
</ul>
<p><strong>Hinweis</strong>: Die vollständige Eingabe des DStV ist auf dessen <a class="sl" href="http://www.dstv.de/interessenvertretung/beruf/stellungnahmen-beruf/r-01-15-mindestlohngesetz" target="_blank">Homepage</a><span class="Apple-converted-space"> </span>abrufbar.</p>
<p><strong>Quelle</strong>: DStV online</p>
<p><strong>Produkttipp:</strong><span class="Apple-converted-space"> </span>NWB-Rapid zum <strong>neuen<strong><span class="Apple-converted-space"> </span></strong>Mindestlohngesetz (MiLoG)</strong>.<span class="Apple-converted-space"> </span><strong>Auf den Punkt gebracht<span class="Apple-converted-space"> </span></strong>fasst die Broschüre<span class="Apple-converted-space"> </span><strong>alle zu beachtenden Änderungen<span class="Apple-converted-space"> </span></strong>zusammen.<span class="Apple-converted-space"> </span><strong>Klar strukturiert</strong><span class="Apple-converted-space"> </span>und mit<span class="Apple-converted-space"> </span><strong>zahlreichen anschaulichen Beispielen<span class="Apple-converted-space"> </span></strong>beantwortet sie alle Fragen rund um das MiLoG umfassend und praxisnah.<span class="Apple-converted-space"> </span><a class="sl" href="http://www.etracker.de/rdirect.php?et=mNmkBE&amp;et_cid=7&amp;et_lid=12&amp;et_sub=DatenbankNL_RapidTestMindeslohn&amp;et_url=http%3A%2F%2Fshop.nwb.de%2FArtikel%2FD%2F65851.aspx%3Fet_sub%3D96118" target="_blank">Mehr Infos…</a></p>
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		<item>
		<title>Kindergeld &#8211; Aufhebung bei Überschreiten der Altersgrenze (BFH)</title>
		<link>https://nb-steuerberatung.de/kindergeld-aufhebung-bei-ueberschreiten-der-altersgrenze-bfh/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[NBSteuerBer@tung]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Feb 2015 06:00:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit & Recht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" width="425" height="282" src="https://nb-steuerberatung.de/wp-content/uploads/2015/02/Fotolia_76123027_XS.jpg" class="wp-image-4171 avia-img-lazy-loading-not-4171 attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="NB Steuerberatung Nürnberg - Neugebauer &amp; Binder Steuerberater GbR" decoding="async" srcset="https://nb-steuerberatung.de/wp-content/uploads/2015/02/Fotolia_76123027_XS.jpg 425w, https://nb-steuerberatung.de/wp-content/uploads/2015/02/Fotolia_76123027_XS-300x199.jpg 300w" sizes="(max-width: 425px) 100vw, 425px" /></p>
<p>Ein Kind, an das die Familienkasse das gegenüber seiner kindergeldberechtigten Mutter festgesetzte Kindergeld gemäß § 74 Abs. 1 Satz 1 EStG ausgezahlt hat, ist befugt, sowohl gegen einen gegenüber ihm ergangenen Rückforderungsbescheid als auch gegen einen in diesem Zusammenhang gegenüber seiner Mutter ergangenen Aufhebungsbescheid zu klagen. Vollendet das Kind das 25. Lebensjahr und erreicht damit eine den Anspruch auf [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" width="425" height="282" src="https://nb-steuerberatung.de/wp-content/uploads/2015/02/Fotolia_76123027_XS.jpg" class="wp-image-4171 avia-img-lazy-loading-not-4171 attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="NB Steuerberatung Nürnberg - Neugebauer &amp; Binder Steuerberater GbR" decoding="async" srcset="https://nb-steuerberatung.de/wp-content/uploads/2015/02/Fotolia_76123027_XS.jpg 425w, https://nb-steuerberatung.de/wp-content/uploads/2015/02/Fotolia_76123027_XS-300x199.jpg 300w" sizes="(max-width: 425px) 100vw, 425px" /></p><p><strong>Ein Kind, an das die Familienkasse das gegenüber seiner kindergeldberechtigten Mutter festgesetzte Kindergeld gemäß § 74 Abs. 1 Satz 1 EStG ausgezahlt hat, ist befugt, sowohl gegen einen gegenüber ihm ergangenen Rückforderungsbescheid als auch gegen einen in diesem Zusammenhang gegenüber seiner Mutter ergangenen Aufhebungsbescheid zu klagen. Vollendet das Kind das 25. Lebensjahr und erreicht damit eine den Anspruch auf Kindergeld ausschließende Altersgrenze, stellt dies eine die Aufhebung der Festsetzung von Kindergeld rechtfertigende Änderung der Verhältnisse i.S. des § 70 Abs. 2 EStG dar (<a class="sl" href="http://datenbank.nwb.de/Dokument/Anzeige/AnzeigePerDoi/?doi=EAAAE-84158" target="_top">BFH, Urteil v. 17.12.2014 &#8211; XI R 15/12</a>; veröffentlicht am 11.2.2015).</strong></p>
<p>Hintergrund: Nach § 70 Abs. 2 Satz 1 EStG ist, soweit in den Verhältnissen, die für den Anspruch auf Kindergeld erheblich sind, Änderungen eintreten, die Festsetzung des Kindergeldes mit Wirkung vom Zeitpunkt der Änderung der Verhältnisse aufzuheben oder zu ändern.</p>
<p><strong>Sachverhalt</strong>: Streitig ist, ob es sich bei dem Erreichen einer der in § 32 Abs. 4 EStG genannten Altersgrenzen um eine Änderung der Verhältnisse i.S. des § 70 Abs. 2 EStG handelt oder ob ein Kindergeldbescheid, der keine ausdrückliche zeitliche Begrenzung enthält und bei dem verwaltungsintern im Zusammenhang mit der Herabsetzung des Höchstalters von 27 auf 25 Jahre unzutreffend eine Befristung der Zahlung bis zur Vollendung des 27. Lebensjahres verfügt wurde, gemäß § 70 Abs. 3 EStG mit Wirkung ab dem auf die Bekanntgabe des Aufhebungsbescheids folgenden Monat zu korrigieren ist.</p>
<p><strong>Hierzu führten die Richter des BFH weiter aus:</strong></p>
<ul>
<li>Die Voraussetzungen den § 70 Abs. 2 Satz 1 EStG sind im Streitfall erfüllt: Mit Ablauf des Juni 2008, in dem der Kläger sein 25. Lebensjahr vollendete, ist die Kindergeldfestsetzung vom 8.11.2007 nachträglich unrichtig geworden, da der Kläger gemäß § 63 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 i.V.m. § 32 Abs. 4 Satz 1 Nr. 2 Buchst. a EStG fortan nicht mehr als Kind zu berücksichtigen war.</li>
<li>Auch das Überschreiten der Altersgrenze &#8211; im Streitfall Vollendung des 25. Lebensjahres (§ 32 Abs. 4 Satz 1 Nr. 2 Buchst. a EStG) &#8211; stellt eine Änderung der Verhältnisse dar, die i.S. des § 70 Abs. 2 EStG für den Anspruch auf Kindergeld erheblich sind.</li>
<li>Zwar steht das Erreichen einer bestimmten Altersgrenze von vornherein fest &#8211; dies ist der Behörde bei Erlass der ursprünglichen Bescheide auch bekannt.</li>
<li>Dies ändert jedoch nichts daran, dass mit dem späteren tatsächlichen Eintritt dieses Ereignisses eine Änderung der für den Kindergeldanspruch maßgeblichen Verhältnisse i.S. des § 70 Abs. 2 EStG eintritt.</li>
<li>Folge: Die Festsetzung des Kindergeldes ist nach § 70 Abs. 2 EStG vom Zeitpunkt der Änderung der Verhältnisse an aufzuheben, ein Ermessensspielraum der Behörde besteht insoweit nicht.</li>
</ul>
<p><strong>Quelle</strong>: NWB Datenbank</p>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>TRIALOG.tv zum Mindestlohn</title>
		<link>https://nb-steuerberatung.de/trialog-tv-mindestlohn/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[NBSteuerBer@tung]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Feb 2015 06:00:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit & Recht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" width="800" height="237" src="https://nb-steuerberatung.de/wp-content/uploads/2015/02/Wir-vertrauen-auf-DATEV_RGB_800px.jpg" class="wp-image-4272 avia-img-lazy-loading-not-4272 attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="NB Steuerberatung Nürnberg - Neugebauer &amp; Binder Steuerberater GbR" decoding="async" srcset="https://nb-steuerberatung.de/wp-content/uploads/2015/02/Wir-vertrauen-auf-DATEV_RGB_800px.jpg 800w, https://nb-steuerberatung.de/wp-content/uploads/2015/02/Wir-vertrauen-auf-DATEV_RGB_800px-300x89.jpg 300w, https://nb-steuerberatung.de/wp-content/uploads/2015/02/Wir-vertrauen-auf-DATEV_RGB_800px-600x178.jpg 600w, https://nb-steuerberatung.de/wp-content/uploads/2015/02/Wir-vertrauen-auf-DATEV_RGB_800px-705x209.jpg 705w, https://nb-steuerberatung.de/wp-content/uploads/2015/02/Wir-vertrauen-auf-DATEV_RGB_800px-450x133.jpg 450w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></p>
<p>Seit Januar 2015 gilt er flächendeckend in Deutschland: Der Mindestlohn. Was Sie als Unternehmer wissen müssen und wo Stolpersteine lauern verraten wir Ihnen in diesem Beitrag. &#160;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" width="800" height="237" src="https://nb-steuerberatung.de/wp-content/uploads/2015/02/Wir-vertrauen-auf-DATEV_RGB_800px.jpg" class="wp-image-4272 avia-img-lazy-loading-not-4272 attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="NB Steuerberatung Nürnberg - Neugebauer &amp; Binder Steuerberater GbR" decoding="async" srcset="https://nb-steuerberatung.de/wp-content/uploads/2015/02/Wir-vertrauen-auf-DATEV_RGB_800px.jpg 800w, https://nb-steuerberatung.de/wp-content/uploads/2015/02/Wir-vertrauen-auf-DATEV_RGB_800px-300x89.jpg 300w, https://nb-steuerberatung.de/wp-content/uploads/2015/02/Wir-vertrauen-auf-DATEV_RGB_800px-600x178.jpg 600w, https://nb-steuerberatung.de/wp-content/uploads/2015/02/Wir-vertrauen-auf-DATEV_RGB_800px-705x209.jpg 705w, https://nb-steuerberatung.de/wp-content/uploads/2015/02/Wir-vertrauen-auf-DATEV_RGB_800px-450x133.jpg 450w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></p><p>Seit Januar 2015 gilt er flächendeckend in Deutschland: Der Mindestlohn. Was Sie als Unternehmer wissen müssen und wo Stolpersteine lauern verraten wir Ihnen in diesem Beitrag.</p>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Mindestlohngesetz &#8211; Protokollierung der Arbeitszeiten</title>
		<link>https://nb-steuerberatung.de/gegen-missbrauch-beim-mindestlohn/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[NBSteuerBer@tung]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Feb 2015 10:46:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit & Recht]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://nb-steuerberatung.de/?p=4152</guid>

					<description><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" width="423" height="284" src="https://nb-steuerberatung.de/wp-content/uploads/2014/11/Mindestlohn.jpg" class="wp-image-3815 avia-img-lazy-loading-not-3815 attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="NB Steuerberatung Nürnberg - Neugebauer &amp; Binder Steuerberater GbR" decoding="async" srcset="https://nb-steuerberatung.de/wp-content/uploads/2014/11/Mindestlohn.jpg 423w, https://nb-steuerberatung.de/wp-content/uploads/2014/11/Mindestlohn-300x201.jpg 300w" sizes="(max-width: 423px) 100vw, 423px" /></p>
<p>Die Bundesregierung sieht derzeit keinen Anlass, die im Mindestlohngesetz festgelegte Protokollierung der Arbeitszeiten zu ändern. Das machte die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Gabriele Lösekrug-Möller, am Mittwoch im Ausschuss für Arbeit und Soziales deutlich. Hierzu wird u.a. weiter ausgeführt: 28 Tage nach Inkrafttreten des Gesetzes verfüge das BMAS noch nicht über belastbare [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" width="423" height="284" src="https://nb-steuerberatung.de/wp-content/uploads/2014/11/Mindestlohn.jpg" class="wp-image-3815 avia-img-lazy-loading-not-3815 attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="NB Steuerberatung Nürnberg - Neugebauer &amp; Binder Steuerberater GbR" decoding="async" srcset="https://nb-steuerberatung.de/wp-content/uploads/2014/11/Mindestlohn.jpg 423w, https://nb-steuerberatung.de/wp-content/uploads/2014/11/Mindestlohn-300x201.jpg 300w" sizes="(max-width: 423px) 100vw, 423px" /></p><p><strong>Die Bundesregierung sieht derzeit keinen Anlass, die im Mindestlohngesetz festgelegte Protokollierung der Arbeitszeiten zu ändern. Das machte die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Gabriele Lösekrug-Möller, am Mittwoch im Ausschuss für Arbeit und Soziales deutlich.</strong></p>
<p>Hierzu wird u.a. weiter ausgeführt:</p>
<ul>
<li>28 Tage nach Inkrafttreten des Gesetzes verfüge das BMAS<span class="Apple-converted-space"> </span><strong>noch nicht über belastbare Erkenntnisse</strong>,<span class="Apple-converted-space"> </span><strong>die eine solche Änderung rechtfertigen würden</strong>.</li>
<li>Gleichwohl würden die Wirkungen des Gesetzes natürlich überprüft, aber dies brauche Zeit, betonte Lösekrug-Möller.</li>
<li>Niemand wolle mit der Protokollpflicht ein Bürokratiemonster schaffen, aber man müsse damit die ehrlichen Arbeitgeber vor jenen schützen, die das Gesetz umgehen wollten, sagte sie.</li>
</ul>
<p><strong>Quelle:</strong><span class="Apple-converted-space"> </span>hib &#8211; heute im bundestag Nr. 045</p>
<p>&nbsp;</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Selbst getragene Benzinkosten auch bei 1%-Methode abziehbar</title>
		<link>https://nb-steuerberatung.de/selbst-getragene-benzinkosten-auch-bei-1-methode-abziehbar/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[NBSteuerBer@tung]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Jan 2015 10:54:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit & Recht]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://nb-steuerberatung.de/?p=4058</guid>

					<description><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" width="849" height="565" src="https://nb-steuerberatung.de/wp-content/uploads/2014/10/iStock_000026321966Small.jpg" class="wp-image-3627 avia-img-lazy-loading-not-3627 attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="NB Steuerberatung Nürnberg - Neugebauer &amp; Binder Steuerberater GbR" decoding="async" srcset="https://nb-steuerberatung.de/wp-content/uploads/2014/10/iStock_000026321966Small.jpg 849w, https://nb-steuerberatung.de/wp-content/uploads/2014/10/iStock_000026321966Small-300x199.jpg 300w, https://nb-steuerberatung.de/wp-content/uploads/2014/10/iStock_000026321966Small-705x469.jpg 705w, https://nb-steuerberatung.de/wp-content/uploads/2014/10/iStock_000026321966Small-450x299.jpg 450w" sizes="(max-width: 849px) 100vw, 849px" /></p>
<p>Die von einem im Außendienst tätigen Arbeitnehmer getragenen Benzinkosten sind, trotz Bewertung der privaten Nutzung nach der 1%-Methode, insgesamt als Werbungskosten abziehbar (FG Düsseldorf, Urteil v. 4.12.2014 &#8211; 12 K 1073/14 E; Revision zugelassen). Hintergrund: Die unentgeltliche oder verbilligte Überlassung eines Dienstwagens durch den Arbeitgeber an den Arbeitnehmer für dessen Privatnutzung führt zu einem als Arbeitslohn [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" width="849" height="565" src="https://nb-steuerberatung.de/wp-content/uploads/2014/10/iStock_000026321966Small.jpg" class="wp-image-3627 avia-img-lazy-loading-not-3627 attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="NB Steuerberatung Nürnberg - Neugebauer &amp; Binder Steuerberater GbR" decoding="async" srcset="https://nb-steuerberatung.de/wp-content/uploads/2014/10/iStock_000026321966Small.jpg 849w, https://nb-steuerberatung.de/wp-content/uploads/2014/10/iStock_000026321966Small-300x199.jpg 300w, https://nb-steuerberatung.de/wp-content/uploads/2014/10/iStock_000026321966Small-705x469.jpg 705w, https://nb-steuerberatung.de/wp-content/uploads/2014/10/iStock_000026321966Small-450x299.jpg 450w" sizes="(max-width: 849px) 100vw, 849px" /></p><p><strong>Die von einem im Außendienst tätigen Arbeitnehmer getragenen Benzinkosten sind, trotz Bewertung der privaten Nutzung nach der 1%-Methode, insgesamt als Werbungskosten abziehbar (FG Düsseldorf, Urteil v. 4.12.2014 &#8211; 12 K 1073/14 E; Revision zugelassen).</strong></p>
<p>Hintergrund:<span class="Apple-converted-space"> </span>Die unentgeltliche oder verbilligte Überlassung eines Dienstwagens durch den Arbeitgeber an den Arbeitnehmer für dessen Privatnutzung führt zu einem als Arbeitslohn zu erfassenden Sachbezug. Der geldwerte Vorteil für die private Nutzung ist der Höhe nach mit der 1%-Regelung zu bewerten, sofern nicht das Verhältnis der privaten Fahrten zu den übrigen Fahrten durch ein ordnungsgemäßes Fahrtenbuch nachgewiesen wird (§ 8 Abs. 2 Sätze 2 bis 4 i.V. mit § 6 Abs. 1 Nr. 4 Satz 2 EStG).</p>
<p><strong>Sachverhalt</strong>: Der im Außendienst tätige Kläger erhielt im Streitjahr 2012 von seinem Arbeitgeber ein betriebliches Kfz, dessen Benzinkosten er selbst zu tragen hatte. Dem Kläger war auch die private Nutzung des Kfz gestattet. Der Arbeitgeber ermittelte für die Lohnsteuer den geldwerten Vorteil aus der Kfz-Überlassung (sog. „1%-Regelung“) mit 523 Euro monatlich (= 6.276 Euro insgesamt im Jahr 2012), ein geldwerter Vorteil für Fahren zur regelmäßigen Arbeitsstätte wurde in Ermangelung derselben nicht erfasst. Im Rahmen der Einkommensteuererklärung machte der Kläger u.a. sämtliche von ihm im Streitjahr getragenen Benzinkosten in Höhe von 5.599 Euro als Werbungskosten bei den Einkünften aus nichtselbständiger Tätigkeit geltend.</p>
<p><strong>Hierzu führte das Finanzgericht weiter aus:</strong></p>
<ul>
<li>Die vom Kläger getragenen Benzinkosten sind, trotz Bewertung der privaten Nutzung nach der 1% Methode, insgesamt als Werbungskosten abziehbar.</li>
<li>Dies gilt für die auf berufliche Fahrten entfallenden Benzinkosten, weil sie zur Erzielung des in Barlohn bemessenen Teils des Arbeitslohns aufgewendet wurden und nach allgemeinen Grundsätzen abziehbar sind. Aber auch die für die Privatfahrten aufgewendeten Benzinkosten sind als Werbungskosten abziehbar, weil sie zum Erwerb von Sachlohn in Gestalt der privaten Kfz-Nutzung aufgewendet wurden.</li>
<li>Der erkennende Senat ist der Ansicht, dass der Abzug dieser Werbungskosten nicht deshalb zu versagen ist, weil der Wert der Privatnutzung nach der 1%-Regelung ermittelt worden ist.</li>
<li>Die in § 8 Abs. 2 Satz 2 bis Satz 4 EStG enthaltenen Regelungen stellen lediglich spezielle Grundsätze für die Bewertung der Einnahme “Kfz-Nutzung“ auf und treffen keine Aussage zum Werbungskostenabzug. Dessen Voraussetzungen sind weiter nach allgemeinen Vorschriften zu beurteilen.</li>
</ul>
<p><strong>Anmerkung:<span class="Apple-converted-space"> </span></strong>Eine Aufteilung der Benzinkosten erübrigt sich nach Ansicht des Finanzgerichts, weil die Aufwendungen entweder durch die betrieblichen Fahrten veranlasst worden sind oder zur Erlangung des Sachbezugs “Privatfahrten“ getätigt wurden. Soweit im Einzelfall wegen der Abgeltungswirkung der Entfernungspauschale (§ 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 4 EStG) der auf die Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte (erster Tätigkeitsstätte) entfallende Teil der individuellen Aufwendungen nicht abziehbar ist, dürften Gesamtjahresfahrleistung und die Anzahl der für diese Fahrten zurückgelegten Kilometer auch ohne Fahrtenbuch leicht feststellbar sein. Auf letzteres kam es im Streitfall mangels einer regelmäßigen Arbeitsstätte aber nicht an.</p>
<p><strong>Quelle:<span class="Apple-converted-space"> </span></strong>FG Düsseldorf online</p>
<p><strong>Hinweis:<span class="Apple-converted-space"> </span></strong>Das Finanzgericht hat im Streitfall die Revision zugelassen. Ein Aktenzeichen des BFH wurde noch nicht veröffentlicht. Den<span class="Apple-converted-space"> </span><a class="sl" href="http://www.fg-duesseldorf.nrw.de/behoerde/presse/aktuelle/index.php" target="_blank">Text der Entscheidung</a><span class="Apple-converted-space"> </span>des Finanzgerichts finden Sie auf dessen Internetseiten. Eine Aufnahme in die NWB Datenbank erfolgt in Kürze.</p>
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			</item>
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		<title>Wohnen am Beschäftigungsort bei doppelter Haushaltsführung</title>
		<link>https://nb-steuerberatung.de/wohnen-beschaeftigungsort-bei-doppelter-haushaltsfuehrung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[NBSteuerBer@tung]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Nov 2014 09:42:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Arbeit & Recht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" width="300" height="200" src="https://nb-steuerberatung.de/wp-content/uploads/2013/10/Icons-Beiträge_24.png" class="wp-image-3081 avia-img-lazy-loading-not-3081 attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="NB Steuerberatung Nürnberg - Neugebauer &amp; Binder Steuerberater GbR" decoding="async" /></p>
<p>Eine Wohnung dient dem Wohnen am Beschäftigungsort, wenn sie dem Arbeitnehmer ungeachtet von Gemeinde- oder Landesgrenzen ermöglicht, seine Arbeitsstätte täglich aufzusuchen. Eine beruflich begründete doppelte Haushaltsführung kann hiernach auch dann vorliegen, wenn die Zweitwohnung näher am Familienwohnsitz als an der Arbeitsstätte liegt (BFH, Urteil v. 26.6.2014 &#8211; VI R 59/13, NV; veröffentlicht am 19.11.2014).Hintergrund: Eine doppelte [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" width="300" height="200" src="https://nb-steuerberatung.de/wp-content/uploads/2013/10/Icons-Beiträge_24.png" class="wp-image-3081 avia-img-lazy-loading-not-3081 attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="NB Steuerberatung Nürnberg - Neugebauer &amp; Binder Steuerberater GbR" decoding="async" /></p><p style="vertical-align: baseline; padding: 0px; margin: 0px; text-align: justify;"><strong style="vertical-align: baseline; padding: 0px; margin: 0px;">Eine Wohnung dient dem Wohnen am Beschäftigungsort, wenn sie dem Arbeitnehmer ungeachtet von Gemeinde- oder Landesgrenzen ermöglicht, seine Arbeitsstätte täglich aufzusuchen. Eine beruflich begründete doppelte Haushaltsführung kann hiernach auch dann vorliegen, wenn die Zweitwohnung näher am Familienwohnsitz als an der Arbeitsstätte liegt (<a class="sl" style="vertical-align: baseline; padding: 0px; margin: 0px; cursor: pointer; color: #0077e5; text-decoration: underline;" href="http://datenbank.nwb.de/Dokument/Anzeige/AnzeigePerDoi/?doi=AAAAE-79665" target="_top">BFH, Urteil v. 26.6.2014 &#8211; VI R 59/13</a>, NV; veröffentlicht am 19.11.2014).<br style="vertical-align: baseline; padding: 0px; margin: 0px;" /><br style="vertical-align: baseline; padding: 0px; margin: 0px;" />Hintergrund:</strong><span class="Apple-converted-space"> </span>Eine doppelte Haushaltsführung liegt nur vor, wenn der Arbeitnehmer außerhalb des Ortes, an dem er einen eigenen Hausstand unterhält, beschäftigt ist und auch „am Beschäftigungsort wohnt“ (§ 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 5 Sätze 1 und 2 EStG).<br style="vertical-align: baseline; padding: 0px; margin: 0px;" /><br style="vertical-align: baseline; padding: 0px; margin: 0px;" /><strong style="vertical-align: baseline; padding: 0px; margin: 0px;">Sachverhalt:<span class="Apple-converted-space"> </span></strong>Der Kläger ist als Professor an einer Universität beschäftigt. Der Ort, an dem er mit seiner Ehefrau und seinen beiden Kindern lebt, liegt etwa 2 Stunden von seiner Arbeitsstätte entfernt. Aus diesem Grund hatte der Kläger ursprünglich eine Zweitwohnung in der Nähe der Universität. Diese gab er jedoch auf und bezog eine neue Zweitwohnung, die 83 km von der Universität, aber nur 47 km vom Familienwohnsitz entfernt liegt. Das Finanzamt erkannte eine doppelte Haushaltsführung nicht an, da die Zweitwohnung aufgrund der zu großen Entfernung nicht als Wohnung am Beschäftigungsort des Klägers angesehen werden könne. Die Entfernung zur Familienwohnung sei für die Wahl der Zweitwohnung zumindest mitbestimmend gewesen. Hiergegen wandte der Kläger ein, dass die Zweitwohnung besonders verkehrsgünstig gelegen sei und er die Universität innerhalb von 50 Minuten erreichen könne. Darüber hinaus verfüge der Ort der Zweitwohnung auch über in seinem Fachbereich sehr gut ausgestattete Bibliotheken, die er 3 bis 5 Mal pro Monat aufsuche. Das Finanzgericht gab der hiergegen erhobenen Klage statt (s. hierzu <a class="sl" style="vertical-align: baseline; padding: 0px; margin: 0px; cursor: pointer; color: #0077e5; text-decoration: underline;" href="http://datenbank.nwb.de/Dokument/Anzeige/NewsAnzeigePerID/10739" target="_top">NWB-Nachricht v. 5.9.2013</a>).<br style="vertical-align: baseline; padding: 0px; margin: 0px;" /><br style="vertical-align: baseline; padding: 0px; margin: 0px;" /><strong style="vertical-align: baseline; padding: 0px; margin: 0px;">Hierzu führte der BFH weiter aus:</strong></p>
<ul style="vertical-align: baseline; padding: 0px; margin: 20px 0px 20px 20px;">
<li style="vertical-align: baseline; padding: 0px; margin: 0px 0px 10px; list-style-type: square; list-style-position: outside; text-align: justify;">Der Senat hat in einer anderen Rechtssache bereits die Auffassung vertreten, dass eine Wohnung dem Wohnen am Beschäftigungsort dient, wenn sie dem Arbeitnehmer ungeachtet von Gemeinde- oder Landesgrenzen ermöglicht, seine Arbeitsstätte täglich aufzusuchen (BFH, Urteil v. 19.4.2012 &#8211;<span class="Apple-converted-space"> </span><a class="sl" style="vertical-align: baseline; padding: 0px; margin: 0px; cursor: pointer; color: #0077e5; text-decoration: underline;" href="http://datenbank.nwb.de/Dokument/Anzeige/AnzeigePerDoi/?doi=AAAAE-12975" target="_top">VI R 59/11</a>).</li>
<li style="vertical-align: baseline; padding: 0px; margin: 0px 0px 10px; list-style-type: square; list-style-position: outside; text-align: justify;">Die Frage, ob die fragliche Wohnung diese Voraussetzungen erfüllt, kann nur aufgrund der Berücksichtigung und Würdigung aller wesentlichen Umstände des Einzelfalles beantwortet werden und ist insbesondere von den individuellen Verkehrsverbindungen zwischen der Wohnung und der Arbeitsstätte abhängig. Dabei ist naturgemäß die Entfernung zwischen Wohnung und Arbeitsstätte ein wesentliches, allerdings nicht allein entscheidungserhebliches Merkmal.</li>
<li style="vertical-align: baseline; padding: 0px; margin: 0px 0px 10px; list-style-type: square; list-style-position: outside; text-align: justify;">Nach dieser Maßgabe hat das Finanzgericht im Streitfall zu Recht festgestellt, dass die fragliche Wohnung des Klägers eine Wohnung am Beschäftigungsort im Sinne der doppelten Haushaltsführung darstellt. Der Kläger konnte seinen Arbeitsplatz in weniger als einer Stunde erreichen. Bei einer Entfernung von 83 km und einer Fahrzeit von weniger als einer Stunde handelt es sich um eine in der heutigen Zeit übliche Pendelstrecke und Pendelzeit.</li>
<li style="vertical-align: baseline; padding: 0px; margin: 0px 0px 10px; list-style-type: square; list-style-position: outside; text-align: justify;">Im Streitfall hat sich der Kläger für die Zweitwohnung auch wegen der dort ansässigen Bibliotheken entschieden. Zu Recht hat das Finanzgericht diesen Aspekt dahingehend gewürdigt, dass für die Standortwahl auch ein weiterer beruflicher Grund eine maßgebliche Rolle gespielt hat. Wenn das Finanzgericht im Rahmen der Gesamtwürdigung demgegenüber dem Umstand, dass die Wohnung auch günstig zum Wohnort der Familie gelegen ist, eine mindere Bedeutung beigemessen hat, ist dies revisionsrechtlich nicht zu beanstanden.</li>
</ul>
<p style="vertical-align: baseline; padding: 0px; margin: 0px; text-align: justify;"><strong style="vertical-align: baseline; padding: 0px; margin: 0px;">Quelle:</strong><span class="Apple-converted-space"> </span>NWB Datenbank</p>
<p>&nbsp;</p>
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